29. Nie wieder Krieg!
Ja, ich weiß, daß die jüngere Generation im Allgemeinen nichts mehr von unseren Erinnerungen an die schreckliche Kriegs- und Nachkriegszeit, wie wir sie in Deutschland erlebten, hören und lesen will. Andererseits erfuhr ich erst kürzlich den Ausspruch eines jungen Mannes in Deutschland: 'Man weiß und hört so wenig von dem, was da so alles passierte'.
Und so schreibe ich auf, was mir wieder einmal eingefallen ist. Es war schon gleich zu Anfang des Krieges, als Privatautos, die nicht dringend gebraucht wurden, abgegeben werden mußten.
So ging es z. B. meinem Großvater, der als pensionierter Förster bis dahin mit einem Motorrad gefahren war, und so stolz darauf war, sich grade noch, im damals schon hohen Alter, ein Auto angeschafft zu haben, welches dann "eingezogen" wurde.
Familien wurden aufgefordert, ihre Skier für die Soldaten abzugeben, dem meine Eltern nachkamen.
Schmerzlich war es zu erfahren, daß schöne alte Kirchenglocken eingeschmolzen und zu Bomben verarbeitet wurden. Und anderes dergleichen mehr.
Man denke, wenn heutzutage Junge oder Ältere ihr geliebtes Handy, neu gekauftes Auto oder sonst einen geschätzten Hobbygegenstand einfach so dahingeben müßten, damit weiter Krieg gemacht werden kann....
Aber es war auch so, daß wir im Winter für die Soldaten Pulswärmer strickten, Lebkuchen backten und mit anderem kleine Päckchen packten und an die Front schickten. Manchmal kam dann ein Feldpostbrief mit einem Dank als Echo und man antwortete, damals noch ein Kind, dem unbekannten Soldaten.
Es war eben eine Zeit, die man sich, wenn man keinen Krieg erlebt hat, heute kaum vorstellen kann und wir wollen hoffen daß unsere Nachkommen niemals so eine erleben müssen.
D:T: Argentinien
Und so schreibe ich auf, was mir wieder einmal eingefallen ist. Es war schon gleich zu Anfang des Krieges, als Privatautos, die nicht dringend gebraucht wurden, abgegeben werden mußten.
So ging es z. B. meinem Großvater, der als pensionierter Förster bis dahin mit einem Motorrad gefahren war, und so stolz darauf war, sich grade noch, im damals schon hohen Alter, ein Auto angeschafft zu haben, welches dann "eingezogen" wurde.
Familien wurden aufgefordert, ihre Skier für die Soldaten abzugeben, dem meine Eltern nachkamen.
Schmerzlich war es zu erfahren, daß schöne alte Kirchenglocken eingeschmolzen und zu Bomben verarbeitet wurden. Und anderes dergleichen mehr.
Man denke, wenn heutzutage Junge oder Ältere ihr geliebtes Handy, neu gekauftes Auto oder sonst einen geschätzten Hobbygegenstand einfach so dahingeben müßten, damit weiter Krieg gemacht werden kann....
Aber es war auch so, daß wir im Winter für die Soldaten Pulswärmer strickten, Lebkuchen backten und mit anderem kleine Päckchen packten und an die Front schickten. Manchmal kam dann ein Feldpostbrief mit einem Dank als Echo und man antwortete, damals noch ein Kind, dem unbekannten Soldaten.
Es war eben eine Zeit, die man sich, wenn man keinen Krieg erlebt hat, heute kaum vorstellen kann und wir wollen hoffen daß unsere Nachkommen niemals so eine erleben müssen.
D:T: Argentinien


Man kann nicht genug davon erzählen, damit es nie wieder so weit kommt.
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