21. Ostern im Herbst
Ostern ist da!
Das findet bei uns im Herbst statt, aber das Wort „Ostern“, englisch Easter, kommt von einem altgermanischen Frühlingsfest. Im Spanisch heißt Ostern „Pascua“, und das kommt vom jüdischen Pessach. Der christliche Ostersonntag hängt vom Frühlingsvollmond ab, der natürlich jedes Jahr variiert.
War es nun ein Zufall, dass das heidnische Frühlingsfest mit Christus Auferstehung zusammenfiel, oder haben die frisch getauften germanischen Heiden die beiden Feste gern miteinander verbunden?
Das wissen wir nicht, auch nicht, wie der Hase, biologisch unpassend, zum Eierlegen befördert wurde. Er legt ja nicht nur Eier, sondern auch Schokoladenhasen und sogar kleine Spielsachen..
Jedenfalls stand dazumal mein kleiner Bruder, der nach Ostern eingeschult werden sollte, wir waren ja noch in Deutschland kopfschüttelnd vor dem neuen Schulranzen, den er zwischen den Ostereiern in seinem Nest im Garten vorfand. Den hatte der Osterhase auch gelegt?
Das biologische Wunder des eierlegenden Hasen lag möglicherweise daran, dass im Frühling neugeborene Häschen gern mal an mit Eiern wohlgefüllten Hühnernestern vorbeigehoppelt sind. Vielleicht wurde so die Legende geboren.
All diese Frühlingszeichen verkehren sich ja bei uns auf der südlichen Hälfte des Planeten ins Gegenteil. Das heißt, zum Glück gibt es ja jetzt zu jeder Jahreszeit überall genügend Hühnereier, was früher wohl nicht immer so war.
Das Frühlingsmäßige an Ostern stört aber die Feierlichkeiten hier in dem katholischen Argentinien überhaupt nicht.
Meine Freundin und ich hatten uns angewöhnt, am Ostersonntag, (Ostermontag gibt es hier nicht), dem feierlichen Hochamt in unserer Kirche beizuwohnen, eine schöne Tradition an dem Feiertag.
Am Schluss der feierlichen Messe kamen alle Kinder mit ihren Ostereiern in beiden Händen zum Altar, wo die Ostereier, nicht die Kinder, sogar mit Weihrauch vom Priester gesegnet wurden.
Die Kinder freuten sich, wir sahen uns das gern an, haben aber nie den tieferen Sinn davon verstanden. Schmeckten die Eier danach noch besser?
Das findet bei uns im Herbst statt, aber das Wort „Ostern“, englisch Easter, kommt von einem altgermanischen Frühlingsfest. Im Spanisch heißt Ostern „Pascua“, und das kommt vom jüdischen Pessach. Der christliche Ostersonntag hängt vom Frühlingsvollmond ab, der natürlich jedes Jahr variiert.
War es nun ein Zufall, dass das heidnische Frühlingsfest mit Christus Auferstehung zusammenfiel, oder haben die frisch getauften germanischen Heiden die beiden Feste gern miteinander verbunden?
Das wissen wir nicht, auch nicht, wie der Hase, biologisch unpassend, zum Eierlegen befördert wurde. Er legt ja nicht nur Eier, sondern auch Schokoladenhasen und sogar kleine Spielsachen..
Jedenfalls stand dazumal mein kleiner Bruder, der nach Ostern eingeschult werden sollte, wir waren ja noch in Deutschland kopfschüttelnd vor dem neuen Schulranzen, den er zwischen den Ostereiern in seinem Nest im Garten vorfand. Den hatte der Osterhase auch gelegt?
Das biologische Wunder des eierlegenden Hasen lag möglicherweise daran, dass im Frühling neugeborene Häschen gern mal an mit Eiern wohlgefüllten Hühnernestern vorbeigehoppelt sind. Vielleicht wurde so die Legende geboren.
All diese Frühlingszeichen verkehren sich ja bei uns auf der südlichen Hälfte des Planeten ins Gegenteil. Das heißt, zum Glück gibt es ja jetzt zu jeder Jahreszeit überall genügend Hühnereier, was früher wohl nicht immer so war.
Das Frühlingsmäßige an Ostern stört aber die Feierlichkeiten hier in dem katholischen Argentinien überhaupt nicht.
![]() |
| Capilla - Kirche in Villa Gesell |
Am Schluss der feierlichen Messe kamen alle Kinder mit ihren Ostereiern in beiden Händen zum Altar, wo die Ostereier, nicht die Kinder, sogar mit Weihrauch vom Priester gesegnet wurden.
Die Kinder freuten sich, wir sahen uns das gern an, haben aber nie den tieferen Sinn davon verstanden. Schmeckten die Eier danach noch besser?


Kommentare
Kommentar veröffentlichen