17. Dank einer Alten

Dank denen,   

die Verantwortung tragen für meinen
stolpernden Fuß und meine lähmende Hand.

Dank denen,     
die begreifen, daß mein Ohr sich anstrengen muß,
um alles aufzunehmen, was man zu mir spricht.

Dank denen,     
die zu wissen scheinen, daß meine Augen trüb,
und meine Gedanken träge geworden sind.

Dank denen,     
die mit freundlichem Lächeln verweilen, um
ein wenig mit mir zu plaudern.

Dank denen,     
die niemals sagen: Die Geschichte haben Sie mir
heute schon zweimal erzählt.

Dank denen,   
die verstehen, Erinnerungen froher Zeiten
in mir wachzurufen.

Dank denen,     
die mich erfahren lassen, daß ich geliebt,
und nicht allein gelassen bin.

Dank denen,     
die mir in ihrer Güte die Tage erleuchten,
die mir noch verbleiben auf dem Wege
in die Ewigkeit.


Verfasser unbekannt

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