16. Adolf
Maria Maier Villa Gesell Argentinien
In den sozialen Medien lese ich gern auch mal die Einträge über unseren Badeort Villa Gesell, was es hier Neues gibt, persönliche Meinungen darüber, was die Leute gut finden und natürlich öfter auch mal, was sie zu bemängeln haben.
So las ich von einem Mann eine Beschwerde über die vielen Äste und Gartenabfälle, die in unserem Ort auf den Bürgersteigen herumliegen und nicht weggeräumt oder abgeholt werden.
Das wunderte mich, denn auf seinem eigenen Bürgersteig liegen die meisten Stämme und Äste. Ich erinnerte ich ihn höflich daran, doch einmal selber mit dem Aufräumen anzufangen, um unseren Badeort zu verschönern.
Er antwortete mir sehr ungnädig und meinte, das ginge mich nichts an, obwohl ich ihn darauf aufmerksam machte, dass der Bürgersteig nicht ihm gehöre, sondern allen zugänglich sein müsse.
Die Unterhaltung endete seinerseits sehr hässlich mit unflätigen Ausdrücken, die man in den sozialen Medien leider zurzeit öfter lesen muss und gipfelte in dem Schlusswort: „Adolf!“, was wohl als Schimpfwort dienen und an meine deutsche Abstammung erinnern sollte. Eine neue Variante der Beleidigungen.
Einmal mehr vermisse ich den respektvollen Dialog unter Menschen, besonders in den sozialen Medien.
In den sozialen Medien lese ich gern auch mal die Einträge über unseren Badeort Villa Gesell, was es hier Neues gibt, persönliche Meinungen darüber, was die Leute gut finden und natürlich öfter auch mal, was sie zu bemängeln haben.
So las ich von einem Mann eine Beschwerde über die vielen Äste und Gartenabfälle, die in unserem Ort auf den Bürgersteigen herumliegen und nicht weggeräumt oder abgeholt werden.
Das wunderte mich, denn auf seinem eigenen Bürgersteig liegen die meisten Stämme und Äste. Ich erinnerte ich ihn höflich daran, doch einmal selber mit dem Aufräumen anzufangen, um unseren Badeort zu verschönern.
Er antwortete mir sehr ungnädig und meinte, das ginge mich nichts an, obwohl ich ihn darauf aufmerksam machte, dass der Bürgersteig nicht ihm gehöre, sondern allen zugänglich sein müsse.
Die Unterhaltung endete seinerseits sehr hässlich mit unflätigen Ausdrücken, die man in den sozialen Medien leider zurzeit öfter lesen muss und gipfelte in dem Schlusswort: „Adolf!“, was wohl als Schimpfwort dienen und an meine deutsche Abstammung erinnern sollte. Eine neue Variante der Beleidigungen.
Einmal mehr vermisse ich den respektvollen Dialog unter Menschen, besonders in den sozialen Medien.

man sollte wirklich erst vor der eigenen Haustüre kehren ehe man andere beschimpft!
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