6. ….hat sie ein Kind geboren und blieb doch reine Magd…
. Rosemarie Mueller-Wortmann Deutschland - Argentinien
Das ist aus dem schönen Weihnachtslied. „Es ist ein Ros entsprungen“ …
Wir singen es jedes Jahr und vergessen, dass wir ständig die Diskriminierung der Frauen und Mütter besingen. Wir glauben, diese Zeiten seien schon unendlich lange vorbei.
Sind sie aber nicht.
Ich wurde 1923 bei meinen frommen katholischen Großeltern im Sauerland geboren, weil meine Eltern mit meinem Bruder aus Spanien kamen. Meine Mutter musste nach meiner Geburt in der Kirche erst „ausgesegnet“ (gereinigt) werden. Die Zeitspanne betrug nach alttestamentarischer Tradition nach der Geburt eines Sohnes 40, nach der Geburt einer Tochter 80 Tage. Aber das war schon nicht mehr so streng und so lange Zeit hatte meine Mutter gar nicht.
Nach dem letzten Vatikanischen Konzil, 1962, wurde die Regelung der Aussegnung gelockert und ist nur regional noch in manchen katholischen Gegenden Deutschlands geblieben. Hier im Lande habe ich bisher nichts davon gehört.
Trotzdem singen wir das schöne Weihnachtslied immer wieder. Es ist eine alte Tradition und die sollten wir auch nicht aufgeben. Genauso wenig, wie wir glauben, dass: „zwei Engel sind hereingetreten…“ in dem schönen Weihnachtslied: „Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen…“, das wir aber fleißig mitsingen.
Wir feiern Weihnachten wie einst und je mit Singen, mit Weihnachtsbaum und Kerzen, die in unserer heißen Jahreszeit hier fast immer durch künstliche ersetzt werden müssen, weil sie sich biegen, wenn es zu heiß wird.
Wir essen fein zusammen und die Unterschiede sind danach meist nur noch akustisch. Hier geht die Bescherung erst um Mitternacht los, auch das Knallen von Feuerwerkskörpern, und die jungen Leute gehen danach tanzen. In Deutschland ist die Feierei meist dann schon längst vorbei…
Vergessen wir aber nicht das Wichtigste:
Weihnachten ist hier wie dort ein Fest der Liebe und Versöhnung und nicht der Geschenke!
Das ist aus dem schönen Weihnachtslied. „Es ist ein Ros entsprungen“ …Wir singen es jedes Jahr und vergessen, dass wir ständig die Diskriminierung der Frauen und Mütter besingen. Wir glauben, diese Zeiten seien schon unendlich lange vorbei.
Sind sie aber nicht.
Ich wurde 1923 bei meinen frommen katholischen Großeltern im Sauerland geboren, weil meine Eltern mit meinem Bruder aus Spanien kamen. Meine Mutter musste nach meiner Geburt in der Kirche erst „ausgesegnet“ (gereinigt) werden. Die Zeitspanne betrug nach alttestamentarischer Tradition nach der Geburt eines Sohnes 40, nach der Geburt einer Tochter 80 Tage. Aber das war schon nicht mehr so streng und so lange Zeit hatte meine Mutter gar nicht.
Nach dem letzten Vatikanischen Konzil, 1962, wurde die Regelung der Aussegnung gelockert und ist nur regional noch in manchen katholischen Gegenden Deutschlands geblieben. Hier im Lande habe ich bisher nichts davon gehört.
Trotzdem singen wir das schöne Weihnachtslied immer wieder. Es ist eine alte Tradition und die sollten wir auch nicht aufgeben. Genauso wenig, wie wir glauben, dass: „zwei Engel sind hereingetreten…“ in dem schönen Weihnachtslied: „Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen…“, das wir aber fleißig mitsingen.
Wir feiern Weihnachten wie einst und je mit Singen, mit Weihnachtsbaum und Kerzen, die in unserer heißen Jahreszeit hier fast immer durch künstliche ersetzt werden müssen, weil sie sich biegen, wenn es zu heiß wird.
Wir essen fein zusammen und die Unterschiede sind danach meist nur noch akustisch. Hier geht die Bescherung erst um Mitternacht los, auch das Knallen von Feuerwerkskörpern, und die jungen Leute gehen danach tanzen. In Deutschland ist die Feierei meist dann schon längst vorbei…
Vergessen wir aber nicht das Wichtigste:
Weihnachten ist hier wie dort ein Fest der Liebe und Versöhnung und nicht der Geschenke!

Sehr shön geschrieben...Danke
AntwortenLöschen